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Wenn ein Auto in Menschengruppe rast

Ärzte, Sanitäter und Feuerwehrleute aus dem Kreis Gotha üben mit Fahrzeugen in Miniatur den Einsatz bei Unfällen mit vielen Verletzten

Hier ist nachgestellt, wie ein Auto an einer Bushaltestelle in eine Gruppe von Menschen gefahren ist und mehrere Personen verletzt hat. Die Abläufe zu deren Rettung werden an einer Platte ähnlich der für Modelleisenbahnen durchgespielt. Foto: Wieland Fischer

 

Ohrdruf. Ein Auto ist an einer Bushaltestelle in eine Menschenmenge gerast. Zehn Verletzte liegen auf der Straße. Ein Horrorszenario. „Weil wir nicht wissen, ob es sich um einen terroristischen Akt handelt, ist daraus eine Polizeilage geworden“, beschreibt Peter Zimmermann die Situation am Ort des Unglücks. – Nach dem Anschlag auf den Berliner Weihnachtsmarkt an der Gedächtniskirche am 19. Dezember 2016 klingt das gar nicht so absurd.

 Die Polizei gibt Entwarnung. Jetzt muss der „ganz normale“ Rettungsdienstablauf koordiniert werden. „Ganz normal“ heißt in dem Fall: Großschadenslage. Wohin mit all den Verletzten? Deren Versorgung erfordert mehr medizinische Hilfe und Abstimmung, als es im sonstigen Alltag der Fall ist. 

Andrea Lein, Amtsärztin der Kreisbehörde, agiert als Leitender Notarzt des Rettungsdienstes am Einsatzort. Sie eilt zum Leitfahrzeug für weitere Absprachen. Gleich zwei davon stehen vor der Halle.

„Ich bin eigentlich Besucher“ sagt Karin Schwabe, Notärztin aus Gotha. Sie befindet sich nicht im Einsatz, sondern verfolgt das Geschehen an einer Platte. Die ist beim Rettungsdienst Schmolke im Gewerbegebiet Ohrdruf aufgebaut. Was einer großen Anlage für Modelleisenbahnen ähnelt, dient der Schulung für den Ernstfall. Straßenzüge, Häuserzeilen, Grünzonen sind angelegt. Sogar eine Baustelle mit Kran ist am Rand der mehr als zehn Quadratmeter großen Fläche eingerichtet. 

Karin Schwabe bemerkt, dass die Feuerwehr noch in der Warteschleife steht. Die Kameraden warten auf die Entscheidung der Koordinierungsstelle, wo Not am Mann ist. Die ersten Gedanken gelten den Verletzten. „Der Hubschrauber ist geordert“, ruft Amtsärztin Andrea Lein in die Runde.

In Wirklichkeit schwebt er nicht heran. Hier geht es um Abläufe und Abstimmung. „An der Platte können wir Szenarien so durchspielen, dass dann alle Kräfte zum Einsatz kommen“, erklärt Peter Zimmermann. Er ist Vorsitzender des Vereins „Rettop“, der diese Form der Fortbildungen organisiert. 

Andrea Lein spricht sich in den Einsatzleitwagen mit Organisationsleiter Stefan Kochab. Sabrina Herold und Jens Hellmund nehmen eingehende Anrufe entgegen, leiten Meldungen weiter. Ähnlich agieren Karmen Franke, Tino und Matthias Nöhrhoff von der Bergwacht Tambach-Dietharz im Wagen daneben. Sie registrieren und dokumentieren die Abläufe. 

Hier verblutet kein Mensch

Die anderen Rettungskräfte überlegen in Ruhe an der Platte. Hier verblutet keiner. Dafür muss viel Papierkram abgearbeitet werden. 

„Draußen, am Einsatzort, ist das auch so“, berichtet Peter Zimmermann. „Jeder Patient ist am Ende eine Nummer. Die bleibt bis zum Krankenhaus.“ Niemand darf verloren gehen. So wird ständig notiert, wo sich welcher Patient befindet, ob am Unfallort, im Behandlungszelt, oder auf dem Weg in die Klinik ist. Lebensbedrohlich könnte es für Schwerstverletzte werden, würden sie in ein Krankenhaus transportiert, das Schwerstverletzte nicht adäquat behandeln könnte. 

Auch freie Kapazitäten gilt es ständig abzufragen. Eine ganze Armada von Feuerwehrautos und Saniwagen in „Matchbox“-Größe steht griffbereit in Reichweite. Nach Bedarf werden sie auf der Planspielplatte in Position gebracht. 

So unrealistisch ist das Szenario nicht. Peter Zimmermann verweist auf den Unfall bei Bad Tabarz vor wenigen Wochen mit neun Verletzten. Alle Rettungswagen im Landkreis wurden benötigt. Und seit Freigabe der ICE-Strecke Erfurt-München, die auch durch den Kreis Gotha führt, denken Andrea Lein und ihre Helfer in anderen Dimensionen – die sich hoffentlich nur auf der Platte abspielen.                   Wieland Fischer / 06.01.18

 

Kay Braun aus Mühlberg richtet die Baustelle an der Platte ein. Auch Straßenzüge, Häuserzeilen und Grünzonen sind großflächig angelegt. Foto: Wieland Fischer

 Quelle: Thüringer Allgemeine 06.01.2018

 


 

„Bei Großschadenslagen wollen wir gewappnet sein“

 

 

Peter Zimmermann, Rettungsassistent und Vorsitzender des Vereins „Rettop“.Foto: Wieland Fischer

 

Peter Zimmermann ist Chef des etwa 80 Mitglieder zählenden Vereins „Rettop“. 

Herr Zimmermann, wofür steht das Kürzel „Rettop“?

Für Rettungsdienst-Optimierung. Das ist der Verein zur Rettungsdienst-Optimierung im Landkreis Gotha. 

Seit wann besteht er?

Er wurde 2012 gegründet.

Warum?

Um eine einheitliche Aus- und Fortbildung für das Rettungsdienstpersonal auf die Beine zu stellen, mit mehreren Möglichkeiten hinsichtlich Organisation. Wir bieten auch medizinische Fortbildung an, weil wir auch Ärzte in unserer Ausbildungsgruppe haben. Es gibt mehrere Ausbildungsstufen im Rettungsdienst, vom Sanitäter bis zum Notfall- und Rettungssanitäter. Damit alle den gleichen Ausbildungsstand haben, damit sie wissen, was in Großschadenslagen zu tun ist bei ersten Hilfestellungen an Verletzten, haben wir den Verein gegründet. Wir können eine einheitliche Fortbildung anbieten, qualitativ wie quantitativ. 

Wer nimmt daran teil?

Jeder Mitarbeiter im Rettungsdienst ist verpflichtet, jährlich 32 Stunden in der Fortbildung zu absolvieren. Unser Verein bietet inzwischen fast 50 Fortbildungsstunden jährlich an. Inzwischen wird das Angebot so gut angenommen, dass selbst Einsatzkräfte aus benachbarten Landkreisen daran teilnehmen. Auch Feuerwehrleute und Mitglieder des Technischen Hilfswerks. Wir müssen miteinander arbeiten. Deshalb ist es wichtig, mit allen zusammen zu agieren. 

Welche Rolle spielen Sie persönlich dabei?

Neben meiner Arbeit beim Rettungsdienst Schmolke als Rettungsassistent bin ich als organisatorischer Leiter für den Landkreis eingesetzt. Mit einigen Kollegen habe ich den Verein gegründet. 

Was hat es mit der Planspiel-Platte mit den maßstabgetreuen Modellen auf sich? 

Die Idee, sie aufzubauen, ist im Verein entstanden. Es gibt eine im Landkreis, im Feuerwehrtechnischen Zentrum Waltershausen. Diese ist sehr feuerwehrlastig angelegt. Wir wollten eine, die den Fokus stärker auf den Rettungsdienst richtet, um diese Szenarien ordentlich abarbeiten zu können. Über unsere Mitglieder kommen Beiträge und Spenden ein. Hunderte ehrenamtliche Stunden haben wir aufgebracht, um die Platte aufzubauen. Sie ist immer noch nicht ganz fertig. 

Was fehlt zur Vollständigkeit?

Eine Autobahn soll hinzukommen, Digitaltechnik, Minikameras, die dann über die Platte fahren. Das ist alles noch im Entstehen . 

Wie oft kommen Sie zusammen?

Viermal im Jahr, zweimal in Waltershausen, zweimal in der Rettungswache Schmolke in Ohrdruf, um die Abläufe zu trainieren. 

 

TA / 06.01.18 Interview von Wieland Fischer

 


Hilfe für Erste Hilfe

Kreissparkasse unterstützt Gothaer Rettungsverein ReTTop

Die Kreissparkasse Gotha hat im Monat Mai2016  neun Vereine, eine Gemeinde, eine Kirchgemeinde sowie eine Stiftung unterstützt. Sie leistete mit insgesamt 6.038 Euro erneut einen ansehnlichen Beitrag für die Region.

Darüber freute sich unter anderem Christian Kronfeld als Kassenwart bei ReTTop. Der Verein zur Rettungsdienst-Optimierung erhielt 500 Euro für eine sogenannte Planspielplatte. Dabei handelt es sich um ein Geländemodell des Autobahnabschnittes von Gotha bis Mühlberg samt Umgebung im Maßstab 1:87. „Das ist für die Rettungsdienstleister wichtig, um schnell zu lernen und zu verstehen, wie sie sich aufzustellen haben, wenn es zu einem Großschadensfall kommen sollte“, erklärte Kronfeld.

Das Projekt heißt „Rettungsdienstleister üben am Modell“. Dieses schließe laut Christian Kronfeld viele Faktoren ein. Es beziehe die Stromleitungen und die Windrichtung ein, um beispielsweise den optimalen Hubschrauberlandeplatz ausfindig zu machen. „Es ist eben viel zu beachten – und das neben der eigentlichen Versorgung. Hier am Modell sind die Teilnehmer schnell in der Situation drin“, so Kronfeld.

Er berichtete, dass diese Planspielplatte allerdings noch nicht fertig ist. „Bei zehn Prozent sind wir im Moment.“ Insgesamt wird das Modell 10 bis 15 Meter lang und ca. 1,5 Meter breit sein. Dann werden nicht nur Vereinsmitglieder  daran trainieren, sondern auch Notärzte oder die Feuerwehr. „So etwas gibt es nämlich im Landkreis noch nicht“, weiß Kronfeld. Aktuell seien ihm zwar Modelle bekannt, jedoch keines, das die Autobahn betrifft.

Das erste Autobahnmodell im Landkreis Gotha werde voraussichtlich im November 2016 fertiggestellt. „So ist der Plan. Dann können wir auch Lichtsignale ein- und ausschalten oder Baustellen simulieren und Nebel beziehungsweise Rauch lässt sich dann ebenfalls darstellen“, informiert der ReTTop-Kassenwart.

Da der Modellbau mit vielen Materialspenden auskommt, freute sich Christian Kronfeld besonders über die Unterstützung der Kreissparkasse. „Das hilft uns wirklich sehr. Gerade weil wir viel Material bekommen, sind die 500 Euro sozusagen der Grundstein. Dafür können wir das kaufen, was wir am Anfang bei diesem Projekt brauchen, wie Tische zum Beispiel“, bedankte sich Christian Kronfeld.

21.06.2016 /  www.thueringen-reporter.de

 


Das Spiel um den Fußballpokal in Arnoldi-Turnhalle

 

Mannschaften aus Rettungsdienst, Feuerwehr und Krankenhaus spielen um Pokal im Fußball

 

Pünktlich zum Beginn der Fußball-Europameisterschaft in Frankreich, trafen sich am vergangenen Samstag Kolleginnen und Kollegen des SRH-Krankenhauses Waltershausen/ Friedrichroda GmbH, der Rettungsdienst Schmolke GmbH, des DRK-Kreisverbandes Gotha e. V., der Gothaer Feuerwehren und einer Medizinermannschaft, um als Mannschaft herauszufinden wer das sportlichste und fußballerisch talentierteste Team hat.

Erstmalig wurde ein Hallenfußballturnier vom Verein zur Rettungsdienstförderung im Landkreis Gotha, kurz ReTTop e.V., organisiert und veranstaltet. Dazu wurden ausschließlich die Rettungsdienste, die Krankenhäuser und Feuerwehren aus Gotha eingeladen.

Nach kurzem Aufwärmen startete das Turnier in der Sporthalle des Arnoldi-Gymnasiums in der Eschleber Straße.
Das Turnier wurde durchweg von einem „echten“ Schiedsrichter geleitet. Sechs Mannschaften traten an und wurden in zwei Gruppen aufgeteilt, um dann als Gruppensieger jeweils in das Halbfinale einzuziehen. Danach wurde um die Plätze 5 und 6 sowie um den 3. Platz gespielt. Es galt stets der Grundsatz: Es gibt keine Verlier!
Die Mannschaften die aus dem Halbfinalspiel als Sieger hervorgingen, kämpften im 12-minütigen Finale um den Turniersieg.

Nach der Vorrunde stand fest, um den großen Pokal spielen die Gothaer Feuerwehr, 1. FFC Scharfe Stolle aus Bad Langensalza, das Deutsche Rote Kreuz und das Krankenhaus-Team.

Nach zwei engen und hart umkämpften Spielen, standen die beiden Finalisten fest.
Durchsetzen konnten sich jeweils das Deutsche Rote Kreuz und die Krankenhaus-Mannschaft. Bevor das Finale und Spiel um Platz 3 stattfanden, wurde noch der fünfte Platz ausgespielt. Schon vorher stand fest, der fünfte Platz geht auf jeden Fall an den Rettungsdienst Schmolke, da beide Mannschaften jeweils knapp in der Vorrunde gescheitert waren. 

Den dritten Platz konnte die Gothaer Feuerwehr erkämpfen.
Aber es dauerte bis ins 7-Meter-Schießen bis ein Sieger gefunden wurde.

Und schlussendlich musste auch das Finale ins 7-Meterschießen, ehe nach einer sehr engen Partie gegen das Deutsche Rote Kreuz, die Mannschaft vom SRH-Krankenhaus Waltershausen/ Friedrichroda den Siegerpokal in die Höhe strecken durfte.

Nach dem Turnier wurde in gemütlicher Runde einstimmig beschlossen: „das muss unbedingt wiederholt werden“ und somit hat der Verein sein gestecktes Ziel für diesen Nachmittag erreicht. Alle Akteure die sonst immer nur in brenzligen Situationen zusammenarbeiten müssen, konnten an diesem Nachmittag einmal mehr auf sportlicher Ebene viel Spass gemeinsam erleben um auch außerhalb der Menschenrettung Kontakt miteinander zu pflegen.

16.06.2016 / www.thueringen-reporter.de

 


Verein "ReTTop" für Rettungsdienst im Landkreis engagiert

Verein begann 2012 mit 7 Mitgliedern, hat heute 64. Nächste Übung gemeinsam mit Bergwacht am 25. Juni 2016

Boxberg. Ein kleiner Kreis für die Rettng von Menschenleben besonders engagierter traf sich am Dienstag, dem 5. April im Saal des Restaurants "Thüringer Waldblick" auf dem Gothaer Boxberg, um Bilanz des vergangenen Jahres zu ziehen und den Vorstand eines Vereins neu zu wählen, der mindestens in Thüringen in dieser Form einmalig ist, vermutet der alte und neue Vorstandsvorsitzende Peter Zimmermann.

"ReTTop e.V." ist die Abkürzung für Verein zu Rettungsdienstoptimierung im Landkreis Gotha. Ihm gehören sowohl Fachleute wie Symphatisanten an, die alle mit ihren Mitgliedsbeiträgen Weiterbildungen und verbesserte Abstimmung der einzelnen Beteiligten der Rettungseinsätze ermöglichen. Veranstaltungsort war dabei auch so oft der Boxberg. Das Themenspektrum reichte dabei von Beatmung über Hypertonie und hypertoner Krise, Blutungskontrolle im Rettungsdienst und dem Einsatz bestimmter Medikamente. Die Suchthilfe Thüringen informierte über aktuell geläufige Drogen. Norbert Böttner, der ehemalige Leiter des Amtes für Brandschutz, Katastrophenschutz und Rettungsdienst referierte über Organisation, Führungsstrukturen und Kommunikation an Einsatzstellen mit vielen Verletzten. Auch die Anwendung von Medikamenten über das Knochenmark und das Vernebeln über die Nase wurde besprochen.

In seinem Rechenschaftsbericht ewrinnerte Zimmermann auch an Stammtische mit Beteiligten der Rettungskette von der Rettungsleitstelle über Rettungsassistenten und Notfallsanitäter bis zur Notaufnahme im Krankenhaus. An drei Planspielen die größere Schadenslagen simulierten, nahmen 54 Aktive teil.

Als der Verein am 1. Januar 2012 gegründet wurde, hatte er gerade mal die zur Vereinsgründung nötigen sieben Mitglieder. Und niemand wusste, so erinnern sich Zimmermann und Amtsärztin Dr. Andrea Lein, ob er nach einem Jahr noch existieren würde. Heute ist die Gemeinnützigkeit anerkannt und er hat 64 Mitglieder. Um noch mehr kostenlose Weiterbildungen anbieten zu können, ist er jedoch auf Spenden angewiesen.

Peter Rieke / 13.04.2016 / Thüringer Allgemeine 


 

Retter trainierten gemeinsam

Stolz auf die Ergebnisse der Schulung waren die TeilnehmerInnen sowie die AusbilderInnen. Foto: Rettop e. V.

Stolz auf die Ergebnisse der Schulung waren die TeilnehmerInnen sowie die AusbilderInnen.
Foto: Rettop e. V.

Kürzlich fand das erste diesjährige Training der Rettungsdienste statt.

Schauplatz der vom RETTOP e. V. veranstalteten Weiterbildung war die Feuerwache Waltershausen.  In einem so genannten Megacode-Training wurden erweiterte Wiederbelebungsmaßnahmen trainiert und auch neue wissenschaftliche Standards der Medizin vermittelt und geschult. Dazu gehörte selbstverständlich neben der Beherrschung der reinen Maßnahmen auch umfangreiches Hintergrundwissen, unter anderem zu Anatomie, Physiologie und Pharmakologie. Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter im Rettungsdienst des Landkreises Gotha sind verpflichtet, mindestens einmal pro Jahr an einem solchen Training teilzunehmen. Von den drei im Landkreis tätigen Leistungserbringern, der Rettungsleitstelle sowie der Berufsfeuerwehr Gotha nahmen insgesamt 16 Kolleginnen und Kollegen teil.

Besonders erfreulich war die erstmalige Teilnahme von drei Kameraden der Berufsfeuerwehr Gotha. Deren Trainingseinheiten im medizinischen Bereich wurden bisher in Eigenverantwortung organisiert. Im alltäglichen Einsatzgeschehen arbeiten Feuerwehr und Rettungsdienst oft "Hand in Hand", sodass auch gemeinsame Schulungs- und Trainingseinheiten von beiden Seiten ausdrücklich begrüßt werden. ReTTop werde die engere Zusammenarbeit gemeinsam mit den Verantwortlichen der Berufsfeuerwehr und den Freiwilligen Feuerwehren weiter vertiefen und ausbauen, hieß es.

Angeleitet und geschult wurde der Teilnehmerkreis von einem neunköpfigen Ausbilderteam, bestehend aus Notärztinnen, Megacode-Trainern sowie Lehrrettungsassistenten. Durch diese hohe Zahl von Ausbildern war es möglich, einen ausgezeichneten Betreuungsschlüssel zu erreichen und so ein zielführendes sowie optimiertes Training zu gewährleisten. Das Training war nach bewährter Methode in vier Stationen eingeteilt und als Rotationssystem für die Teilnehmer organisiert. Diese durchliefen das „Megacode-Training jeweils für Erwachsene und Kinder/Säuglinge“, den „Medikamententest“ und „Atemwegsmanagement“.


Das nächste Megacode-Training findet voraussichtlich im Oktober 2013 statt. [...]

 

Artikel erschient auf der Website des Landkreises Gotha unter "Photo der Woche" und ist hier einsehbar:

http://www.landkreis-gotha.de/index.php?id=45&no_cache=1&tx_ttnews[tt_news]=754&tx_ttnews[backPid]=20

 

(letzter Zugriff am 22.04.2013)


 

Verein zur Rettungsdienstoptimierung (ReTTop e.V. – )

im Landkreis Gotha zieht Bilanz

Wichtige Ziele im ersten Jahr erreicht!

Das erste Jahr seit der Gründung des ReTTop e.V. im Dezember 2011 ist nun fast vergangen. In der letzten diesjährigen Vorstandssitzung am 24.11.2012 erfolgte ein durchaus positiver Rückblick. Sowohl in der Mitgliedergewinnung als auch in der allgemeinen Öffentlichkeitsarbeit konnten wichtige Ziele erreicht werden.

Der Verein hat zurzeit 34 Mitglieder, welche aus verschiedenen Tätigkeitsbereichen kommen, deren Gemeinsamkeit die optimale Versorgung von Patienten ist.

Darüberhinaus wurden geplante Projekte besprochen und vereinbart. Unter anderem sollen 2013 mithilfe von Spenden und Fördergeldern Kinderrückhaltesysteme für alle Rettungstransportwagen im Rettungsdienstbereich Gotha angeschafft werden. Sie dienen dem wesentlich stabileren und sicheren Transport von Kleinkindern. Diese Systeme sind gemäß der DIN EN 1789 für Rettungstransportwagen hierin nicht vorgeschrieben, jedoch stellen sie eine wichtige Verbesserung der Transportqualität dar.

Am Montag den 03.12.2012 fand weiterhin die erste für Vereinsmitglieder organisierte Weiterbildung in den Räumlichkeiten der Helios Klinik Gotha statt. Mit dem Thema „Kindernotfälle – Ihre Ursachen, Symptome und Behandlungen“ wurde dem Wunsch der Mitglieder entsprochen, Notfälle in der Pädiatrie darzustellen und neben der Theorie auch spezielle praktische Übungen zu ermöglichen.

Rund 20 Mitglieder nutzten dieses Angebot und durchliefen nach einem allgemeinen Theorieteil mit verschiedenen Themen einen praktischen Stationsbetrieb. Dieser umfasste vier Stationen mit den Übungseinheiten „Reanimation“, „Atemwegssicherung“, „Intraossärer Zugang“ sowie „Sicherer Transport von Kleinkindern im Rettungstransportwagen“.

Als eine besondere Gelegenheit zum besseren Kennenlernen aller im Rettungsdienstbereich Gotha Tätigen, fand am vergangenen Freitag den 07.12.12 eine „Blaulicht-Weihnachtsfeier“  im Bürgersaal Günthersleben-Wechmar statt. Sowohl Rettungsdienst, Krankenhäuser, Feuerwehr als auch Polizei waren eingeladen, gemeinsam zu feiern und den Arbeitsalltag hinter sich zu lassen.

Besonderer Dank gilt der Freiwilligen Feuerwehr Günthersleben, welche für das leibliche Wohl sorgten. Für kulturelle Unterhaltung sorgte die Frauentanzgruppe des Karnevalsvereins Günthersleben.

Als Fazit aller Gäste und Beteiligten bleibt der Wunsch nach einer kontinuierlichen Wiederholung solcher Zusammenkünfte.

 

http://www.thueringen-reporter.de/15.12.2012/wichtige-ziele-im-ersten-jahr-erreicht.htm


 

ReTTop unterstützt das Megacode-Training im Landkreis Gotha:

 

Rettungsdienstmitarbeiter trainieren Wiederbelebung

 

Sebastian Gabbour und Mario Bissendorf (beide vom Rettungsdienst Johanniter Ohrdruf) üben an einem Kehlkopfmodell das Freihalten der Atemwege. Foto: Claudia Klinger
Sebastian Gabbour und Mario Bissendorf (beide vom Rettungsdienst Johanniter Ohrdruf) üben an einem Kehlkopfmodell das Freihalten der Atemwege. Foto: Claudia Klinger
 
Vom Nachmittag bis zum Abend nutzten am Donnerstag Rettungsdienstmitarbeiter aus dem Landkreis Gotha Räume der Feuerwache Waltershausen für ein Training zur Wiederbelebung.

Waltershausen. Die 13 Teilnehmer dieser Weiterbildung kamen vom DRK Gotha, dem Rettungsdienst Schmolke und den Johannitern in Ohrdruf. An vier Stationen übten sie in gemischten Gruppen und wurden dabei von Notärzten und Rettungsassistenten angeleitet. Das Freihalten der Atemwege war Thema an der Station von Dagmar Janson, Anästhesistin und Notärztin. "Für einen Arzt ist es optimal, wenn die Rettungsdienstmitarbeiter den gleichen Ausbildungsstand haben. Das versuchen wir mit standardisiertem Vorgehen und gemeinsamen Weiterbildungen zu erreichen", sagt sie. Rettungsingenieur Thomas Kukulenz leitete beim Herz-Lungen-Wiederbeleben an einer Erwachsenen-Puppe an. Berit-Anne Trenkmann, Fachärztin für Anästhesie, informierte über Notfallmedikamente und wie sie verabreicht werden. Und bei Andrea Lein, Leiterin des Kreisgesundheits- amtes und Notärztin, ging es um die Versorgung von Babys. Sie erklärte nicht nur, wie mit einem Bohrer in Knochen Zugänge für Medikamente gelegt werden können, sondern ließ es die Lernenden auch ausprobieren. "Dabei erfährt man auch kleine Kniffe, die in keinem Lehrbuch stehen", weiß Peter Zimmermann vom Rettungsdienst Schmolke. Er ist Vorsitzender des Vereins zur Förderung des Rettungsdienstes im Landkreis Gotha, kurz Rettop genannt, der den Ausbildungstag wieder organisiert hat.

 

Rettop wurde 2011 von sieben Mitgliedern gegründet und hat inzwischen 30 Mitstreiter, "die alle aktiv sein wollen", freut es Andrea Lein. "So arbeiten die Trainer auch heute wieder ehrenamtlich." Entsprechend neuer medizinischer Erkenntnisse verändern sich die Richtlinien für die Wiederbelebung. "Wir versuchen, auf dem Laufenden zu bleiben, das Niveau hoch zu halten und einheitliches Wissen zu vermitteln." Zum Beispiel ist bei einer Reanimation die Zahl der Herzdruckmassagen und Beatmungen genau festgelegt. Der Verein biete den Rettungsdiensten die Weiterbildungsmöglichkeit kostenlos an, und sie werde gern genutzt. "Wir merken auch, dass das persönliche Kennenlernen hilfreich für die gemeinsame Arbeit im Ernstfall ist." Außerdem würden auch die Lehrenden immer wieder etwas lernen. Geübt wird mit den Geräten, die auf den Ersatzwagen der Rettungsdienste sind. "Außerdem sammeln wir Material mit Verfallsdatum und leere Medikamentenschachteln. Übungspuppen und -geräte steuern der Landkreis und die Rettungsdienste bei", sagt Andrea Lein.

 

 

19.10.12 / TA

Hinweis von ReTTop:
Oben abgebildete Mitarbeiter sind Stefan Kißling und Kay Braun der Rettungsdienst Schmolke GmbH.


 

ReTTop stellt sich beim Gothaer Blaulichtag 2012 vor:

 

Blaulichttage in Gotha: Einsatzkräfte informieren über ihre Arbeit

 

Lodernde Feuer, schrille Signalhörner und viele Retter in Uniform der zweite Blaulichttag vor der Stadthalle in Gotha konnte für einige Aufmerksamkeit sorgen. Schaulustige waren diesmal ausdrücklich erwünscht.

Gotha. "Für die Öffentlichkeit sind alle Hilfsorganisationen auf einem Punkt versammelt", erklärt Klaus Steffen, Verbandsvorsitzender der Kreisfeuerwehr, den Aktionstag. Neben Feuerwehren aus Gotha und dem Landkreis standen auch die Gothaer Polizei, das THW, der Kreisjugendring Gotha, der Rettungsdienst Schmolke, das Ordnungsamt Gotha, das Deutsche Rote Kreuz (DRK), die Deutsche Lebensrettungsgesellschaft und die Johanniter Unfallhilfe den interessierte Besuchern mit Informationen zu ihrer Arbeit bereit.

Blaulichttag Gotha, Rettungseinsatzkräfte aus dem Landkreis Gotha stellen sich vor. Matthias Görlach von der Berufsfeuerwehr Gotha demonstriert den Besuchern, was passiert, wenn man einen Topf mit brennenden Öl mit Wasser löschen will

Blaulichttag Gotha, Rettungseinsatzkräfte aus dem Landkreis Gotha stellen sich vor. Matthias Görlach von der Berufsfeuerwehr Gotha demonstriert den Besuchern, was passiert, wenn man einen Topf mit brennenden Öl mit Wasser löschen will

Angst nehmen in der Bevölkerung - für die Rettungskräfte, die täglich zu Einsätzen fahren, galt es an diesem Aktionstag auch, für Respekt zu werben und die Angst in der Bevölkerung zu nehmen. Der im Januar neu gegründete Verein zur Rettungsdienst-Optimierung "rettop" zeigte den Besuchern zum Beispiel an einer Puppe, wie Erste Hilfe bei Kindern funktioniert. "Viele zögern und warten auf den Rettungsdienst", sagt Peter Zimmermann , Vorsitzender des Vereins. Doch das beste sei, mit der Herzdruckmassage mit zwei Daumen selbst anzufangen. Der Rettungswagen brauche im Höchstwert auch einmal 14 Minuten, bis er zum Einsatz im Landkreis angelangt ist.
 
Auf einem Einsatzfahrzeug der Bergwacht des DRK hat es sich der dreijährige Jamie bequem gemacht. Der Geländewagen mit breiten Reifen ist ein ungewöhnliches Bild im flachen Gotha. Doch in den Einsatzstellen in Ohrdruf und Tambach-Dietharz wird die sonst im verborgenen liegende Bergwacht aktiv. "Wir fahren auf die Staßen, wo der Rettungswagen nicht mehr hinkommt", erklärt Torsten Schmidt, Bereitschaftsleiter in Tambach-Dietharz. Hauptsächlich an Wochenenden fahren die ehrenamtlichen Mitglieder hinaus, wenn die Leitstelle sie alarmiert. Winter wie Sommer. Eine körperlich harte Aufgabe, die viel Lernbereitschaft erfordere, erklärt Harald Lapp von der Ohrdrufer Einsatzstelle. 21 Freiwillige gibt es dort, 40 in Tambach-Dietharz. Über mehr Nachwuchs würden sie sich freuen. Auch die Polizeiinspektion Gotha ist mit einem Einsatzfahrzeug beim Blaulichttag dabei. Bewerbungsunterlagen liegen darin, für Interessierte, erklärt Polizistin Gabriele Blauels. Bei ihnen gelte es zum Blaulichttag auch, Respekt wieder für die Polizei aufzubauen und für den Beruf zu werben. "Es ist aber auch eine gute Möglichkeit, die Arbeit der Kollegen kennenzulernen", erklärt Kollege Andreas Zeitsch. Denn wenn es brennt, Unfälle passieren oder andere Einsätze anstehen, sind die verschiedenen Rettungskräfte oft gemeinsam an Ort und Stelle.

Katja Dörn / 03.09.12 / TLZ


 

ReTTop Gründung:

 

VEREIN ZUR FÖRDERUNG DES RETTUNGSDIENSTES IM LANDKREIS GOTHA GEGRÜNDET gegründet

Weiterbildung sichert hohe Qualität

Gütesicherung durch permanente Weiterbildung: Dieses Ziel hat sich der seit Jahresbeginn existierende Verein zur Förderung und Unterstützung der Qualität des Rettungsdienstes im Landkreis Gotha (ReTTop e. V.) gesetzt.

Insgesamt 17 Mitglieder, darunter Notärzte, Rettungsassistenten und Mitarbeiter der Leistungserbringer, organisieren ehrenamtlich praxisorientierte Seminare, um die Versorgung und die Abläufe zu optimieren. Andrea Lein, Leiterin des Kreisgesundheitsamts und selbst aktive Notärztin, sieht die Vereinsgründung als konsequenten Schritt nach vorn: „Wir hatten bislang in loser Reihe verschiedene Fortbildungen für die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Leistungserbringer organisiert. Aufgrund der erfreulich hohen Nachfrage und des Engagements der Beteiligten ist nun der richtige Zeitpunkt gekommen, diese Arbeit in einem professionellen Rahmen zu verstetigen.“ Auf Basis des Vereins können nun auch Fördermittel für Weiterbildungen akquiriert werden, was zuvor mangels organisatorischen Rahmens nicht möglich war.

Parallel zu den Weiterbildungen soll der Verein auch als Plattform dienen, um möglichst viele Institutionen aus dem Bereich Rettungsdienst miteinander zu verknüpfen. Damit soll der Verein auch eine Anlaufstelle sein unabhängig von den Leistungserbringern. „Die Vereinsarbeit ist übergreifend, wir sehen uns in erster Linie dem Wohl der Patienten verpflichtet“, sagt Andrea Lein. Auf der Internetplattform www.ReTTop.de stellen sich die Vereinsmitglieder vor und koordinieren auch die einzelnen Termine. Interessenten und neue Mitstreiter sind jederzeit herzlich willkommen.

 

thueringen-reporter.de/Publiziert am: 25. Juli 2012 um 11:50 Uhr


 

ReTTop e.V : Neuer Verein zur Rettungsdienstoptimierung im Landkreis Gotha gegründet

 

Gotha | am 25.07.2012 - 12:00 Uhr | Aufrufe: 560
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Ein neuer Verein im Landkreis Gotha setzt sich für die Förderung und Unterstützung der Qualität des Rettungsdienstes ein. Das Ziel von ReTTop e.V. ist durch Weiterbildungen die Qualität im Rettungsdienst zu erhalten und zu verbessern.

 

ReTTop e.V.

Der Verein zur Förderung und Unterstützung der Qualität des Rettungsdienstes im Landkreis Gotha - ReTTop e.V. wurde Ende letzten Jahres gegründet.

Verein zur Rettungsdienstoptimierung im Landkreis Gotha


Das Ziel von ReTTop e.V. ist die Qualitätserhaltung sowie die ständige Verbesserung des Rettungsdienstes. Rettungs- und sanitätsdienstlichen Versorgungs- und Organisationsstrukturen sollen stetig optimiert werden. Leisten will der Verein dies durch Weiterbildungen aller beteiligten Mitglieder im Rettungsdienst. ReTTop e.V. soll zudem eine Vernetzung möglichst vieler Organisationen im Rettungsdienstbereich ermöglichen.

 

 

ReTTop e.V. (ID: 54677)

 


ReTTop e.V. für alle Aktiven im Rettungsdienstbereich

Mit dem neuen Verein im Landkreis Gotha soll sich jeder, der im Rettungsdienstbereich aktiv ist, angesprochen fühlen, seien es Pflegekräfte, Notärzte oder Rettungsassistenten. ReTTop e.V. möchte zudem über aktuelle medizinische Standards, Fortbildungsangebote sowie rettungs- und sanitätsdienstliche Kapazitäten bzw. Ressourcen im Rettungsdienstbereich Gotha informieren.

Fortbildungen für den Rettungsdienst

Schon vor Gründung des Vereins organisierten die jetzigen Vorstandsmitglieder zahlreiche Fortbildungen für Rettungsdienstmitarbeiter. Mit dem neuen Verein, ReTTop, wird das Engagement nun in geregelte Bahnen gelenkt und bekommt einen professionellen Rahmen. Nun besteht auch die Möglichkeit Fördermittel zu erhalten um so Fortbildungen zu finanzieren.


Weitere Information zum Verein zur Förderung und Unterstützung der Qualität des Rettungsdienstes im Landkreis Gotha finden sie hier.

http://www.rettop.de

Bild: retter.tv Archivbild

 

ReTTop e.V. - Der Verein zur Rettungsdienstoptimierung im Landkreis Gotha  | kontakt@rettop.de